Frontrapperkonferenz

Frontrapperkonferenz
FRK
Frontrapperkonferenz, oder kurz FRK, so nennt sich die Erlanger Hip Hop Combo um SorD (23) und phuX Mulder (24). Auf den ersten Anblick ein recht militanter Name – was beim Anhören ihres Debutalbums „Über dem Erfolg“ allerdings recht schnell umschwenkt.

Militant? – Keinesfalls!
Die Jungs überzeugen mit Wortwitz, Selbstironie und hinterlassen dadurch bei Ihren Tracks ein ganz großes Augenzwinkern, wenn sie mal „auf dicke Hose machen“. Schließlich „darf man“ Originalzitat SorD „deutschen Hip Hop sowieso nicht ganz so ernst nehmen“; und das machen die beiden auf eine ziemlich sympathische Weise.

„Und dabei fing alles so harmlos an…“
hört man phuX Mulder in einem Videointerview erzählen. Die Frontrapperkonferenz war zu Ihren Anfangszeiten im Jahr 2004 als ein Künstlerkollektiv für ein Freestyle-Projekt angedacht.
SorD, damals seit 2000 in der Crew Maeztro Duo aktiv und phuX Mulder aus der ehemaligen PDV Crew, trafen sich einfach nur regelmäßig zum freestylen, bis irgendwann die ersten Bookings für die Frontrapperkonferenz anstanden, welche mit Freestyle alleine einfach nicht zu füllen waren.
Somit wurde es Zeit für das erste Release: Die „FRK, what?!“ EP, for free zum Download angeboten und in einer limitierten Auflage gepresst, wurde im September 2005 auf den Markt gebracht.
5 Tracks – kein Skit – kein Gelaber – nur FRK!
Und das kam gut an. Auftritte im Vorprogramm von Missy Elliott, Nico Suave, Zion I & Souls of Mischief uvm in Venues wie der ARENA Berlin, Olympiastadion München oder der Nürnberger Versicherungs-Arena.

Übererfolgreich!
Nach diesem „Flash“ also musste ein Album her: „Über dem Erfolg“, welches über das Nürnberger Hip-Hop Label Highproductions releast wurde.
Doch die beiden Frontrapper haben sich auch bei diesem Titel wieder einige Gedanken gemacht.
So hört man SorD in einem Radiointerview:

„Über dem Erfolg geht nicht. Entweder du hast Erfolg oder eben nicht. Und dieser Widerspruch war der Grund diesen Titel zu nehmen. Wir haben uns lange darüber Gedanken gemacht, wie wir das am besten rüberbringen ohne groß arrogant zu wirken, also haben wir uns für einen Tag unser Putzoutfit übergestreift, haben den Studioboden blitzeblank geschrubbt und das Covershooting absolviert. Jetzt ist er sauber!“



Hört man die 15-Track starke Platte, zeigen sich Produzenten wie Bock auf’n Beat, Delic, Bennett On, Elbis u.v.m. für den vom ersten bis zum letzten Track fetten Sound verantwortlich.
Nahezu maßgeschneiderte Beats für die beiden Jungs von der Front.
Und das hört man auch: Beide flowen darüber wie man es von ihnen gewohnt ist (Anspieltipp: Es gibt kein Feature), die Hooks zeigen Ohrwurm-Charakter (Anspieltipp: Egal ./.Egal) und die Trackthemen sind originell gewählt (Anspieltipp: Coffeestyles).

Und „Über dem Erfolg“ dürfen die beiden auch gleich „dem Volk“ präsentieren.
Durch Auftritte auf dem Tschechischen HIP HOP KEMP-Festival oder durch upcoming Livegigs in
Wien, München, Landshut, Nordhorn, Coesfeld, Schmölln, Kirchheim, Holzkirchen u.v.m.

Da scheint was zu gehen…

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KAUFT ÜBER DEM ERFOLG

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